Aktuell

Altersvollrente: was beim Hinzuverdienst zu beachten ist

Die Minijobzentrale informiert in einem Blogeintrag über die neue Hinzuverdienstgrenze 2021 für Altersteilrentner*innen und Altersvollrenter*innen, welche die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben. Die Hinzuverdienstgrenze war bereits 2020 wegen der Corona-Krise erhöht worden. Krisenbedingt ist ein höherer Hinzuverdienst auch 2021 für Altersvollrentner*innnen vor Erreichen der Regelaltersgrenze möglich. Nach Erreichen der Regelaltersgrenze können Rentner*innen grundsätzlich unbegrenzt hinzuverdienen. Ein 450-Euro-Minijob geht übrigens immer, wobei die jährliche Verdienstgrenze von 5.400 Euro bestehen bleibt. Anders bei kurzfristigen Minijobs, u.a auch Komparserie: hier gibt es keine Verdienstbeschränkungen. Ein weiterer Blogeintrag der Minijobzentrale widmet sich der Frage, wann ein kurzfristiger Minijob berufsmäßig ausgeübt und damit sozialversicherungspflichtig wird. Neben einer Begriffserklärung benennt der Beitrag auch Kriterien zur Prüfung der Berufsmäßigkeit. Zu diesem Thema werden Sie auch in den Komparsen-FAQ hier auf unserer Website fündig. Lesen Sie dort bitte die Abschnitte „Was ist eine kurzfristige Beschäftigung?“, „Was passiert, wenn ich nicht als kurzfristig Beschäftigte*r abgerechnet werden kann?“ sowie „Wann bin ich sozialversicherungspflichtig?“. Minijob neben der Altersvollrente: Neue Hinzuverdienstgrenze 2021 Kurzfristige Minijobs – berufsmäßig oder nicht?

Kurzarbeitergeld verlängert – Hinzuverdienst möglich

Die Bundesregierung hat wegen der anhaltenden Corona-Krise das Kurzarbeitergeld erhöht und die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Eine gute Nachricht auch für betroffene Arbeitnehmer*innen, die sich als Komparsen etwas hinzuverdienen möchten, denn die Hinzuverdienstmöglichkeiten für geringfügig Beschäftigte wurden ebenfalls verlängert und erweitert.

Ohne diese Sonderregelung mussten Bezieher*innen von Kurzarbeitergeld Einkünfte aus Nebentätigkeiten auf das Kurzarbeitergeld anrechnen lassen. Bis zum 31. Dezember 2021 bleibt es somit weiter möglich, während der Kurzarbeit mit Minijobs bzw. kurzfristigen Beschäftigungen anrechnungsfrei etwas hinzuzuverdienen.

Die Bundesregierung: Erleichterter Zugang zur Kurzarbeit wird verlängert  

Soli adé? Ja, aber…

Ist der Solidaritätszuschlag ab 2021 nun endgültig Geschichte? Das Bundesfinanzministerium titelt auf seiner Internetseite „Wir schaffen den Soli für fast alle ab“. Immerhin soll der Soli für 90 Prozent der Lohn- und Einkommensteuerzahler*innen vollständig wegfallen. Bei einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 73.000 Euro wird also zukünftig gar kein Soli mehr fällig. Wird die Freigrenze nur knapp überschritten, greift die sog. Milderungszone, d.h. es wird nur ein Teil des Soli erhoben. Freigrenze und Milderungszone wurden zudem stark angehoben.

So weit so gut. Etwas komplizierter ist die Sache bei kurzfristigen Beschäftigungen wie etwa der Komparserie. Da das Finanzamt zur Ermittlung der Lohnsteuer Tagesgagen auf ein fiktives Monatseinkommen hochrechnet, kann es, abhängig von der Steuerklasse, durchaus sein, dass der Solidaritätszuschlag wie gehabt auf den Lohnabrechnungen auftaucht. So wird der Soli zum Beispiel für kurzfristig beschäftigte Steuerzahler*innen in Steuerklasse I ab 191,10 € Bruttolohn pro Tagesgage weiterhin erhoben. Kurzfristig Beschäftigte in Steuerklasse VI hingegen werden bereits ab 149,87 € Bruttolohn je Tagesgage zur Kasse gebeten. Bei diesen Lohnuntergrenzen sowie knapp darüber handelt es sich aber wirklich nur noch um Centbeträge.

Bundesfinanzministerium: Wir schaffen den Soli für fast alle ab lexoffice: Die Soli-Abschaffung ab 2021

Gesetzlicher Mindestlohn steigt erneut

Mindestlohnerhöhung Am 28. Oktober 2020 folgte das Bundeskabinett einer Empfehlung der Mindestlohnkommission vom 30. Juni 2020 und beschloss die Dritte Mindestlohnanpassungsverordnung. Demnach wird der gesetzliche Mindestlohn in 2021 und 2022 in vier Stufen angehoben. Seit dem 01. Januar 2021 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 9,50 Euro brutto pro Zeitstunde. Die zweite Erhöhung auf 9,60 Euro tritt am 01. Juli 2021 in Kraft. Die dritte Stufe der Erhöhung folgt am 01. Januar 2022 mit 9,82 Euro, die vierte Stufe schließlich am 01. Juli 2022 mit 10,45 Euro. Strittig war zunächst, ob der Mindestlohn aufgrund der Corona-Krise eingefroren oder erhöht werden sollte. Die Mindestlohnkommission wog das Für und Wider von Gewerkschaften und Arbeitgebern ab und beschloss einstimmig die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns in vier Stufen. Bei der Festsetzung der Höhe des Mindestlohns wurden u.a. die aktuelle Beschäftigungs- und Wettbewerbssituation sowie die Tarifentwicklung der jüngeren Vergangenheit berücksichtigt. Die Bundesregierung: Der gesetzliche Mindestlohn steigt  

Wartungsarbeiten IT am Freitag 22. Mai

Wartungsarbeiten ITWir nutzen den Brückentag am Freitag, den 22. Mai 2020 für Wartungsarbeiten an unseren Servern. Während der Wartungsarbeiten können wir nicht auf unsere Server zurückgreifen. Daher ist unser Büro an diesem Tag nicht besetzt. Wir bitten um Verständnis und sind ab Montag, den 25. Mai wieder für Sie da. Ihr adag Team

Neue Öffnungszeiten

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir unsere Öffnungszeiten geändert: Montag bis Freitag jeweils von 09:00 bis 13:00 Uhr Wir sind weiter für Sie Da und freuen uns über Ihre Anrufe oder E-Mails. Ihr adag Team

adag auf der Berlinale 2020

Auch im Jahr 2020 können uns unsere Kunden, Produktionsfirmen und deren Mitarbeiter in der IFP-Lounge auf der Berlinale treffen. Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch und beantworten gerne Ihre Fragen: - Abrechnung von Komparsengagen - Digitaler Arbeitsvertrag für Komparsen, Synchronschauspieler und Sprecher - Abrechnung von Synchronschauspielern und Sprechern - Geringfügig-kurzfristige und unständige Beschäftigungsverhältnisse ab Freitag, den 21. Februar bis Montag, den 24. Februar jeweils von 09.00 Uhr – 17.00 Uhr (Frühstücksbuffet von 9.00 – 11.00 Uhr) Restaurant Corroboree im Sony Center Eingang über den Innenhof des Sony Centers 1. Etage, Bellevuestraße 5, 10785 Berlin Bitte haben Sie Verständnis, dass wir den Zutritt zur Lounge nur mit entsprechender Terminvereinbarung - Zutrittsvoucher gewähren können. Wir bitten Sie daher um Termin­vereinbarung unter Kontakt Wir freuen uns auf Ihren Besuch zum Frühstück oder zum Kaffee am Nachmittag. Herzliche Grüße adag Payroll Services GmbH

Gesetzlicher Mindestlohn steigt 2020 auf 9,35 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn steigt am 1. Januar 2020 von derzeit 9,19 Euro auf 9,35 Euro. Damit wird die Lohnuntergrenze in der zweite Stufe angepasst, wie die Bundesregierung zuvor auf Vorschlag der Mindestlohnkommission beschlossen hat. Die zuständige Mindestlohn-Kommission hatte 2018 vorgeschlagen, den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in zwei Stufen zu erhöhen. Die Bundesregierung hat in der Folge die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns dem Vorschlag entsprechend beschlossen. Damit ist der Mindestlohn zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde gestiegen. In zweiter Stufe steigt der Mindestlohn zum 1. Januar 2020 weiter auf 9,35 Euro.   Die Bundesregierung: Der Mindestlohn - Fragen und Antworten Haufe: Gesetzlicher Mindestlohn steigt 2020 auf 9,35 Euro    

Wir suchen Verstärkung!

Bei uns erwartet Sie ein freundliches, hilfsbereites Team bestehend aus 40 Mitarbeiter /-innen und eine lockere, professionelle Arbeitsatmosphäre. Wir bieten flexible Arbeitszeiten und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil des adag-Teams und bewerben Sie sich! Unsere aktuellen Stellenangebote:  https://adag.tv/karriere/  

Unständigkeit

Besprechung der Spitzenorganisationen der Sozialversicherungen zu Fragen des gemeinsamen Meldeverfahrens am 28.02.2019 in Berlin.       Berufsmäßigkeit von unständig Beschäftigten (TOP 3) Änderung der Gemeinsamen Grundsätze nach § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 - 3 SGB IV in der Fassung ab dem 01.01.2020 hier:  117 = Nicht berufsmäßig unständig Beschäftigte  Es handelt sich um Personen, die einer unständigen Beschäftigung nicht berufsmäßig nachgehen, in der sie versicherungspflichtig sind. Unständig ist die Beschäftigung, die auf weniger als eine Woche entweder nach der Natur der Sache befristet zu sein pflegt oder im Voraus durch den Arbeitsvertrag befristet ist. 118 = Berufsmäßig unständig Beschäftigte  Es handelt sich um Personen, die einer unständigen Beschäftigung berufsmäßig nachgehen, in der sie versicherungspflichtig sind. Unständig ist die Beschäftigung,  die auf weniger als eine Woche entweder nach der Natur der Sache befristet zu sein pflegt oder im Voraus durch den Arbeitsvertrag befristet ist.