Arbeitsvertrag Komparsen FAQ

Liebe*r Beschäftigte*r,

beim Ausfüllen Ihres Arbeitsvertrags haben Sie eine oder mehrere der unten abgebildeten Fragen leider nicht beantwortet. Folgend finden Sie unterstützende Informationen zur Ergänzung dieser Angaben.

Angaben 1 – 4
Diese Angaben sind für alle zwingend erforderlich. Bitte füllen Sie diesen Abschnitt immer vollständig und gewissenhaft aus.

zu 1)

Wenn Sie im laufenden Kalenderjahr bereits mehr als drei Monate oder 70 Tage eine bzw. mehrere kurzfristige Beschäftigungen ausgeübt haben (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu), können Sie nicht mehr als kurzfristig Beschäftigte*r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden.

In diesem Fall müssen wir Sie sozialversicherungspflichtig abrechnen. Neben der Lohnsteuer fallen dann auch Abgaben zur Sozialversicherung an.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „ja“, wenn Sie im laufenden Kalenderjahr bereits mehr als drei Monate oder 70 Tage eine bzw. mehrere kurzfristige Beschäftigungen ausgeübt haben (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu). Eine ergänzende Angabe der Anzahl Ihrer bereits ausgeübten Beschäftigungstage ist nicht erforderlich.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „nein“, wenn Sie im laufenden Kalenderjahr noch nicht mehr als drei Monate oder 70 Tage eine bzw. mehrere kurzfristige Beschäftigungen ausgeübt haben (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu). Bitte teilen Sie uns auch die Anzahl der Tage mit, an denen Sie bereits kurzfristig beschäftigt waren. Ist Ihr aktueller Einsatz als Komparse/Komparsin Ihre erste kurzfristige Beschäftigung im aktuellen Kalenderjahr, geben Sie bitte eine „1“ an.

zu 2)

Übersteigen Ihre Einnahmen aus kurzfristigen Beschäftigungen 450 Euro brutto im aktuellen Kalendermonat, müssen wir prüfen, ob Sie als kurzfristig Beschäftigte*r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden können oder ob Sie sozialversicherungspflichtig abgerechnet werden müssen (Prüfung der Berufsmäßigkeit). Ihr sozialversicherungs-
rechtlicher Status ist dann maßgebend für diese Entscheidung.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „ja“, wenn Sie im laufenden Kalendermonat einschließlich Ihrer Einnahmen aus diesem Arbeitsvertrag bereits über 450 Euro brutto aus kurzfristigen Beschäftigungen erzielt haben (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu).

Beantworten Sie die Frage bitte mit „nein“, wenn Sie im laufenden Kalendermonat einschließlich Ihrer Einnahmen aus diesem Arbeitsvertrag noch nicht über 450 Euro brutto aus kurzfristigen Beschäftigungen erzielt haben (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu).

zu 3)

Ist Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt bekannt, dass Ihre Einnahmen aus kurzfristigen Beschäftigungen 450 Euro brutto im aktuellen Kalendermonat übersteigen werden, müssen wir prüfen, ob Sie als kurzfristig Beschäftigte*r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden können oder ob Sie sozialversicherungspflichtig abgerechnet werden müssen (Prüfung der Berufsmäßigkeit). Ihr sozialversicherungsrechtlicher Status ist maßgebend für diese
Entscheidung.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „ja“, wenn Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt bekannt ist, dass Ihre Einnahmen aus kurzfristigen Beschäftigungen 450 Euro brutto im aktuellen Kalendermonat übersteigen werden (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu).

Beantworten Sie die Frage bitte mit „nein“, wenn Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt bekannt ist, dass Ihre Einnahmen aus kurzfristigen Beschäftigungen 450 Euro brutto im aktuellen Kalendermonat nicht übersteigen werden (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu).

zu 4)

Übersteigen die Einnahmen und der zeitliche Aufwand aller Einsätze als Komparse/Komparsin die Einnahmen und den zeitlichen Aufwand Ihrer unbefristeten oder selbständigen Tätigkeiten im aktuellen Kalendermonat, können Sie nicht mehr als kurzfristig Beschäftigte/r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden, sondern müssen als unständig Beschäftigte*r abgerechnet werden.

Achtung: Sind Sie z. B. Schüler*in und stellt die Komparserie zwar Ihre einzige Einkommensquelle dar, Ihr zeitlicher Schwerpunkt liegt jedoch bei Ihrer Tätigkeit als Schüler*in, können Sie als kurzfristig Beschäftigte*r abgerechnet werden. Bitte beantworten Sie die Frage dementsprechend mit „nein“.

Beantworten Sie diese Frage nur mit „ja“, wenn die Tätigkeit als Komparse/Komparsin tatsächlich den eindeutigen wirtschaftlichen und zeitlichen Schwerpunkt Ihrer Erwerbstätigkeit im aktuellen Kalendermonat bildet.

Ergänzende Angaben (A, B, C)
Diese Angaben sind für alle zwingend erforderlich. Bitte füllen Sie diesen Abschnitt immer vollständig und gewissenhaft aus.

zu A)

Wenn Sie im laufenden Kalendermonat einschließlich Ihrer Einnahmen aus diesem Arbeitsvertrag bereits über 450 Euro brutto aus kurzfristigen Beschäftigungen erzielt haben (z. B. Komparserie; auf Dauer angelegte Beschäftigungen wie Minijobs zählen nicht hierzu) und Sie beschäftigungslos und bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitsuchend, ausbildungsplatzsuchend oder arbeitslos gemeldet sind (mit und ohne Leistungsbezug), können Sie nicht mehr als kurzfristig Beschäftigte/r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden.

In diesem Fall müssen wir Sie sozialversicherungspflichtig abrechnen. Neben der Lohnsteuer fallen dann auch Abgaben zur Sozialversicherung an.

Achtung: Schüler*innen, die sich lediglich während ihrer Schulausbildung zur Erlangung eines Ausbildungsplatzes bei der Bundesagentur für Arbeit ausbildungsplatzsuchend melden, müssen für die Dauer ihrer Schulausbildung nicht sozialversicherungspflichtig abgerechnet werden.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „ja“, wenn Sie beschäftigungslos und bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitsuchend, ausbildungsplatzsuchend oder arbeitslos gemeldet sind. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie im Leistungsbezug stehen oder nicht.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „nein“, wenn Sie nicht bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitsuchend, ausbildungsplatzsuchend oder arbeitslos gemeldet sind.

zu B)

Vorab: Bitte beachten Sie, dass sich diese Frage lediglich auf Vorbeschäftigungen bezieht, für die Sie sozialversicherungspflichtig abgerechnet wurden (hiermit sind keine geringfügig entlohnten Beschäftigungen (Minijobs) oder kurzfristige Beschäftigungen mit einem Arbeitsentgelt bis 450 € brutto im Monat gemeint).

Haben Sie im laufenden Kalenderjahr insgesamt mehr als 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage eine oder mehrere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen ausgeübt und betragen Ihre Einnahmen aus kurzfristigen Beschäftigungen im laufenden Kalendermonat einschließlich Ihrer Einnahmen aus diesem Arbeitsvertrag bereits über 450 Euro brutto, können Sie nicht mehr als kurzfristig Beschäftigte*r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden.

In diesem Fall müssen wir Sie sozialversicherungspflichtig abrechnen. Neben der Lohnsteuer fallen dann auch Abgaben zur Sozialversicherung an.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „ja“, wenn Sie im laufenden Kalenderjahr mehr als 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage eine oder mehrere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen ausgeübt haben. Eine ergänzende Angabe des Zeitraums, in dem Sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, ist nicht erforderlich.

Achtung: Ist Ihr aktueller Status Beamter/Beamtin oder Arbeitnehmer*in und sind Sie im laufenden Kalenderjahr durchgängig bei lediglich einem Arbeitgeber beschäftigt gewesen, können Sie die Frage mit „nein“ beantworten.

Beantworten Sie die Frage bitte auch dann mit „nein“, wenn Sie im laufenden Kalenderjahr nicht mehr als 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage eine oder mehrere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen ausgeübt haben. Bitte teilen Sie uns gegebenenfalls (bei Zeitraum unter 3 Monaten bzw. 70 Arbeitstagen) auch den Zeitraum mit, in dem Sie bereits sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren.

zu C)

Zeiten der Meldung als Ausbildung- oder Arbeitsuchende*r mit Beschäftigungslosigkeit stehen den Beschäftigungszeiten (siehe Frage B) gleich.

Waren Sie im laufenden Kalenderjahr mehr als 3 Monate bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigungslos arbeitsuchend, ausbildungsplatzsuchend oder arbeitslos gemeldet und betragen Ihre Einnahmen aus kurzfristigen Beschäftigungen im laufenden Kalendermonat einschließlich Ihrer Einnahmen aus diesem Arbeitsvertrag bereits über 450 Euro brutto, können Sie nicht mehr als kurzfristig Beschäftigte/r sozialversicherungsfrei abgerechnet werden.

In diesem Fall müssen wir Sie sozialversicherungspflichtig abrechnen. Neben der Lohnsteuer fallen dann auch Abgaben zur Sozialversicherung an.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „ja“, wenn Sie im laufenden Kalenderjahr bereits mehr als 3 Monate bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigungslos arbeitsuchend, ausbildungsplatzsuchend oder arbeitslos gemeldet waren. Eine ergänzende Angabe des Zeitraums, in dem Sie bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet waren, ist nicht erforderlich.

Beantworten Sie die Frage bitte mit „nein“, wenn Sie im laufenden Kalenderjahr nicht mehr als 3 Monate bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigungslos arbeitsuchend, ausbildungsplatzsuchend oder arbeitslos gemeldet waren. Bitte teilen Sie uns gegebenenfalls (bei Zeitraum unter 3 Monaten) auch den Zeitraum mit, in dem Sie bereits bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet waren.

Das komplette FAQ finden sie hier.